Der Ortsteil Duhnen...


... im Nordseeheilbad Cuxhaven, mit seiner einmaligen Lage direkt am Wattenmeer, ist eine der Perlen der deutschen Seebäder.
Die Vielfalt hier in Duhnen ist nahezu grenzenlos: der weiße Sandstrand, das Meer oder die zeitweise endlos erscheinende Weite des Wattenmeers, einfach über die Kurpromenade schlendern, die vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten und die abwechslungsreiche Gastronomie sowie ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm für Jung und Alt, für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Das "ahoi"-Spaß- und Erlebnisbad bietet ein großes Wellenbecken, Thermalbecken, Außenbecken, Wasserrutsche, separaten Kinderbereich, vielfältige Saunalandschaft und vieles mehr. Im angegliederten Thalassozentrum gibt es Massagen, Entspannungsbäder und viele weitere Wellness-Angebote und einen Fitnessbereich.

Duhnen ist der ideale Ausgangspunkt für ausgedehnte Spaziergänge am Strand und in der Duhner Heide oder für Wattwanderungen und Radtouren. Genießen Sie die landschaftliche Vielfalt oder lassen in einem Strandkorb einfach mal die Seele baumeln.
Cuxhaven-Duhnen

Duhnen

Urlaub an der Nordsee ist für viele Menschen Erholung pur. Die frische jodhaltige Salzluft, das weite Watt, die Ruhe in der Natur und das maritime Flair, ist Entspannung für Körper, Geist und Seele. Und das zu jeder Jahreszeit. Die frische Luft tief einzuatmen, ist ein Gesundbrunnen vor allen Dingen bei Menschen mit empfindlichen Bronchien. Sie wirkt regelrecht Wunder im Bilden von Abwehrstoffen. Die lange neu gestaltete Promenade lädt jeden ein, den Fußmarsch von Döse bis Duhnen zu genießen. So haben auch Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind, die Möglichkeit nah am Meer zu sein. „Der Weg ist das Ziel!“ Wo schlägt das Herz Cuxhavens? Ein paar Relikte aus alter Zeit wie der Dorfbrunnen – bekannter Treffpunkt für Jung und Alt – gegenüber das „Hotel am Meer“ – in klassischer Seebäderarchitektur – sind für Urlauber wichtige Wiedererkennungszeichen.

Ein paar Schritte weiter, am Robert-Dohrmann-Platz ist in einem ehemaligen Bauernhaus die Duhner Kapelle zu finden. Das Zentrum der Urlauberseelsorge. Abseits vom Trubel finden hier zahlreiche Angebote, vom Gottesdienst bis zur Gutenacht-Geschichte für den Feriengast statt und geben der Seele Raum zum Atmen. Wie schön war es damals, als Duhnen noch ein Fischerort in den Dünen war. Schon die Großeltern machten hier Urlaub. Alte Fotos und Erzählungen prägen manchen Besucher bis heute. Duhnen lebte immer vom Meer. Damals wie heute wendet es sein Gesicht zum Wasser. In der Saison wimmelt es von Urlaubern, in den Strandkörben, im Watt, in den gemütlichen Lokalen und Boutiquen. Überall fröhliche Gesichter. Wenn sich der Abend über das ehemalige Dünendorf legt, entfaltet Duhnen seinen ganz besonderen Reiz. Abendrot im Watt – ein unvergesslicher Anblick. Was für ein Bild von Sonne, die durstig das Wattenwasser trinkt! Der Priel weit draußen glänzt wie ein silbernes Band. Diese Ferien dürften nie zu Ende gehen. Das Meeresrauschen in der Seemuschel und das heisere Kreischen der Seemöwen nehmen wir auf jeden Fall nach Hause mit.

Cuxhavener Küstenheide

Cuxhavener Küstenheide

Was machen Wisente, Koniks und Heckrinder in der Heide? Um die typischen Wald- und Heideflächen der „Cuxhavener Küstenheiden” zu erhalten, hat die EU-Kommission 2005 das Life-Nature-Projekt „Große Pflanzenfresser“ ins Leben gerufen. Seitdem halten Wisent, Konik und Heckrind die Verbuschung und die Vergrasung der wertvollen Flächen in Grenzen. Von den Konikpferden trennt uns nur ein Elektrozaun. Käme hier ein Reiter mit einer rossigen Stute vorbei, wäre der Hengst, ohne den Zaun, nicht zu halten. Gerade noch in Sichtweite verharren die Koniks, Nachfahren der Wildpferde, mit ihrem typischen schwarzen Aalstrich auf dem Rücken, reglos im Windschatten der Baumbestände – immer mit Sicht auf das freie Feld. Konik heißt auf polnisch „Pferdchen“: Die Stutengruppen werden von einem Leithengst geführt, der seine Herde gegen andere Hengste verteidigt. Die Junghengste bilden „Junggesellengruppen“.

Die Koniks ziehen die Rinde von den Stämmen, während sich die Heckrinder, Nachzüchtungen der Auerochsen, daran reiben oder Äste abbrechen. Die Tiere erfüllen ihren Job als Heidepfleger bestens: Pferde knabbern die Pflanzen tiefer ab, Rinder arbeiten eher oberflächlich. Sie umschlingen lediglich das Gras und reißen es mit ihrer Zunge ab. Wenn man gar nichts macht, würde alles über kurz oder lang wieder zu Wald werden. Im Wisentgehege sind 29 der störrischen und unlenksamen Urtiere hinter hohen Zäunen untergebracht. Sicher ist sicher, denn „Streicheltiere“ leben hier nicht. Ein Wisentbulle kann bis zu einer Tonne Gewicht auf die Waage bringen. Ausgewachsen kann er bis zu zwei Meter Schulterhöhe und bis zu drei Meter Länge erreichen. Das alles lässt sich auch mit dem Fahrrad erkunden.

Cuxhaven-Döse

Döse

Wäre man eine Seemöwe, würde man jetzt die Kugelbake, Cuxhavens See- und Wahrzeichen, anfliegen. Komplett aus Holz gebaut, wies sie den Seefahrern über Jahrhunderte den Weg hinaus ins Meer und in Gegenrichtung in die Elbe. Was für ein buntes Leben. In flirrendem Sand scheinen die Strandkörbe wie hingetupft auf einem beschwingten Aquarell. Wären da nicht die vielen Menschen, die nur eines im Sinn haben: Wind, Wasser und Sonne zu genießen. Kinder toben und bauen Burgen, manch einer stürzt sich ins kühle Nass. Wenn Freude einen Namen hat, heißt sie Ferienspaß in Cuxhaven. Auf der modernen barrierefreien Promenade lässt sich laufen, soweit einen die Füße tragen. Unterwegs locken Ausflugslokale zur Einkehr. Hmmm, wie das duftet. Was eine Seestadt wie Cuxhaven wohl zu bieten hat? Ein Relikt aus den goldnen Fünfzigern ist das Strandhaus Döse. Aus der Musikmuschel tönen nicht nur maritime Klänge. Sondern auch Evergreens zum Beispiel von den Bückeburger Jägern oder der Pallas-Showband.

Während die Großen der Musik lauschen, sind die Kleinen auf dem Piratenschiff gut aufgehoben. Ebbe? Im Meerwasser Freibad Steinmarne ist immer Flut. Wer möchte da nicht hineinspringen? Pudelnass wird man auch bei der Prieltaufe durch den Meeresgott Neptun und sein Gefolge. Eine Zeremonie, die man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man ein richtiges Nordlicht sein will.